>   Schlägerfitting ist in aller Munde, was versteht man darunter wirklich?

Philipp Laimer: Ganz konkret gesagt ist Fitting die individuelle Anpassung der Schläger an die körperlichen Voraussetzungen und spielerischen Bedürfnisse des Golfers.

>   Sie bieten ein Schlägerfitting, wie wird da vorgegangen?

Philipp Laimer: Nach einem ausführlichen Vorgespräch – das ist sehr wichtig, um die golferischen Ambitionen, Ziele und Gewohnheiten eines Spielers kennenzulernen – geht es zunächst ans statische Fitting. Dabei wird die Körpergröße, der Abstand des Handgelenks vom Boden, die durchschnittliche Flugweite eines Eisen 7 und die Handgröße gemessen. Dann machen wir uns mit dynamischen Schwungtests und Ballflug-Analysen ein Bild vom Schwung. Auf dieser Basis sprechen wir eine Empfehlung aus – für Modelle, Schlägerlängen, Schaft-, Flex- und Grifftypen, etc.

>    Kann man Sets jeder Preisklasse fitten?

Philipp Laimer: Ja natürlich! Bei sehr günstigen Einsteigersets allerdings, die sehr oft von Kunden gekauft werden, die noch nicht sicher sind, ob sie beim Golfsport bleiben, macht das noch nicht wirklich Sinn.

>    Macht Schlägerfitting auch für hohe Handicaps und durchschnittliche Golfer Sinn?

Philipp Laimer: Und ob, gerade Anfänger und höhere Handicaps brauchen Unterstützung durch optimales Material, damit sich keine ausgleichenden und damit falschen Bewegungsabläufe einschleichen.

>   Mit welchen Mehrkosten muss ich bei einem gefitteten Schlägerset rechnen?

Philipp Laimer: Mit keinen! Das gefittete Set kostet nicht mehr als das Standardset, nur die Lieferzeit dauert im Normalfall 10 bis 14 Tage, da die Schläger maßgeschneidert bei den Produzenten hergestellt werden.

Fittingangebote finden Sie unter Spezialtrainings